Was kostet Webdesign – wovon es wirklich abhängt
Die Frage nach den Kosten steht oft sehr früh im Raum.
Manchmal sogar, bevor klar ist, wie eine Website eigentlich aussehen soll.
Oder was sie konkret leisten muss.
Und trotzdem bleibt sie häufig unbeantwortet.
Nicht, weil man ausweichen möchte. Sondern weil Webdesign kein festes Produkt ist, das sich mit einer Zahl erklären lässt.
Viele Unternehmen wünschen sich eine grobe Orientierung.
Eine Hausnummer. Etwas, an dem man sich festhalten kann.
Das ist nachvollziehbar. Und gleichzeitig der Punkt, an dem Missverständnisse entstehen.
Denn der Aufwand für Webdesign entsteht nicht erst beim Gestalten. Er entsteht früher.
Bei Struktur, Inhalten und Entscheidungen.
Zwei Websites können auf den ersten Blick ähnlich wirken und trotzdem völlig unterschiedlich aufwendig sein.
Nicht wegen der Optik – Sondern wegen dem, was dahinter geklärt ist – oder eben nicht.
Diese Seite soll einordnen, wovon die Kosten für Webdesign wirklich abhängen.
Nicht mit Preisen. Sondern mit Zusammenhängen.
Warum Webdesign kein Produkt von der Stange ist
Webdesign lässt sich auf den ersten Blick gut vergleichen.
Eine bestimmte Anzahl an Seiten, ein System und eine klare Aufgabe.
Und dennoch unterscheiden sich Projekte stark voneinander.
Nicht, weil sie größer oder kleiner sind.
Sondern weil sie unterschiedlich gedacht werden.
Der Aufwand entsteht nicht erst dann, wenn gestaltet oder programmiert wird.
Er entsteht früher.
Bei der Frage, was eine Website überhaupt leisten soll.
Welche Inhalte wirklich relevant sind.
Und wie klar diese Inhalte zueinander stehen.
Zwei Websites können äußerlich ähnlich wirken.
Gleiche Seitenanzahl – ähnliche Funktionen. Und trotzdem völlig unterschiedlich aufwendig sein.
Nicht wegen der Optik.
Sondern wegen der Entscheidungen dahinter.
Wie viele Themen sollen gleichwertig sichtbar sein.
Wie viel Erklärung braucht es.
Wie klar ist der Weg durch die Seite.
Je klarer diese Punkte sind, desto überschaubarer wird ein Projekt.
Je mehr offen bleibt, desto mehr entsteht unterwegs.
Das ist kein Fehler.
Aber es beeinflusst den Aufwand.
Deshalb lassen sich Webdesign-Projekte nicht sinnvoll pauschalisieren.
Nicht, weil sie kompliziert sein müssen.
Sondern weil sie unterschiedlich viel Klärung benötigen, bevor überhaupt gestaltet werden kann.
Wovon der Aufwand für Webdesign wirklich abhängt
Der Aufwand eines Webdesign-Projekts lässt sich nicht an einer einzelnen Eigenschaft estmachen. Er entsteht im Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Nicht additiv.
Sondern miteinander verknüpft.
Ein wesentlicher Punkt ist die Struktur. Also die Frage, wie Inhalte aufgebaut sind.
Wie viele Ebenen es gibt. Und wie klar sich Besucher orientieren können.
Eine klare Struktur reduziert Aufwand.
Weil sie Entscheidungen vorgibt.
Und vieles einfacher macht.
Eine unklare Struktur erzeugt Arbeit. Nicht nur einmal.
Sondern bei jeder weiteren Anpassung.
Eng damit verbunden sind die Inhalte. Nicht ihre Menge.
Sondern ihre Klarheit.
Wenn Inhalte wissen, was sie sagen sollen, lassen sie sich gut gestalten.
Wenn sie alles sagen wollen, brauchen sie Raum, Erklärung und Abstimmung.
Oft entsteht Mehraufwand nicht, weil Inhalte fehlen.
Sondern weil sie sich überlagern.
Der dritte Punkt sind Entscheidungen.
Oder genauer gesagt: ihr Zeitpunkt.
Je früher grundlegende Fragen geklärt sind, desto stabiler wird ein Projekt.
Je länger Entscheidungen offen bleiben, desto mehr entsteht unterwegs.
Das ist nicht falsch.
Aber es verändert den Rahmen.
Diese drei Bereiche lassen sich nicht trennen.
Struktur beeinflusst Inhalte.
Inhalte erzwingen Entscheidungen.
Entscheidungen verändern die Struktur.
Deshalb unterscheiden sich Webdesign-Projekte nicht nur im Umfang.
Sondern vor allem im Klärungsbedarf.
Wer den Aufwand für Webdesign einschätzen möchte, muss deshalb nicht rechnen.
Sondern verstehen, wie klar diese drei Bereiche bereits sind.
Oder wo sie es noch nicht sind.
Warum Design selten der größte Kostentreiber ist
Design ist sichtbar.
Und deshalb wird es oft überschätzt.
Farben, Schriften und Layouts lassen sich gut greifen.
Sie wirken nach „viel Arbeit“. Und stehen schnell im Mittelpunkt der Kostenfrage.
Der eigentliche Aufwand liegt meist woanders.
Wenn Struktur und Inhalte klar sind, lässt sich Design gezielt entwickeln.
Es unterstützt, was bereits entschieden ist.
Und ordnet, was zusammengehört.
Dann ist Design kein Kostentreiber.
Sondern ein Ergebnis.
Aufwendig wird es dort, wo Design fehlende Klarheit ausgleichen soll.
Wenn Inhalte noch nicht stehen.
Wenn alles gleich wichtig ist.
Oder wenn Entscheidungen offen bleiben.
Dann muss Gestaltung mitdenken, mitziehen, mit auffangen.
Und wird zwangsläufig komplexer.
Nicht, weil Design an sich teuer ist.
Sondern weil es versucht, Unklarheit zu übersetzen.
Deshalb sagt der Designaufwand allein wenig über die tatsächlichen Kosten eines Projekts aus.
Er wächst nicht mit der Gestaltung.
Sondern mit dem, was vor ihr nicht geklärt ist.
Wenn Sie eine realistische Einschätzung brauchen
Manchmal hilft es, nicht weiter zu rechnen.
Sondern einzuordnen.
Nicht mit Preisen.
Sondern mit einem Blick darauf, wie klar Struktur, Inhalte und Entscheidungen bereits sind.
Und wo sie es noch nicht sind.
Ein solches Gespräch ersetzt keine Planung.
Aber es macht sie realistischer.
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